Bias

Bestätigungsirrtum

Bei der Suche und der Interpretation von Informationen neigen Menschen dazu, die Informationen überzubewerten, welche der eigenen Meinung entsprechen oder eine getroffene Entscheidung bestätigen.

Beispiel: Der Kauf einer Aktie basiert auf einer Entscheidung. Nun besteht die Tendenz, positive Nachrichten über diese Aktie, welche als Beweis dienen, zu suchen. Diese gefundenen 'Beweise' werden dann auch gerne eher für wahr gehalten, auch wenn es nur andere Meiungen sind.

Diese Verzerrung wird dadurch verstärkt, dass negative Meldungen ignoriert werden oder so gedeutet werden, dass sie zu der Entscheidung passen.

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Stellen wir Rationalität nicht infrage, handeln wir irrational

Um dem Begriff der Irrationalität näher zu kommen, hilft die Unterscheidung von subjektiver und objektiver Rationalität. Aber allein das Verständnis einer Bedeutung befreit uns nicht davon, Rationalität ständig zu hinterfragen. Auch um das Konzept der kognitiven Verzerrungen zu verstehen, ist es hilfreich, sich mit dem Konzept der Rationalität auseinanderzusetzen.

 

Self-Serving-Bias

SelbstattributionDie Neigung Gewinne sich selbst zuzuschreiben und Verluste externen Ereignissen wie Marktbewegungen, besonderen Umständen oder dem Zufall.

Werden jedoch zufällige Gewinne dem eigenen Können zugeschrieben, obwohl ein Trader einfach nur Glück hatte, so kann das zu Selbstüberschätzung führen. Der (vermeintlich) selbst herbeigeführte Erfolg verführt die Versuchspersonen dazu, sich besondere Fähigkeiten bei der Vorhersage zuzuschreiben. Folgen: übersteigertes Kontrollgefühl, hohe Risikoneigung.

Beispiel: Gibt ein Unternehmen unerwartet positive Quartalszahlen bekannt und steigt der Kurs, so können Menschen dazu neigen, sich diesen Kursgewinn selbstzuzuschreiben, obwohl man die Aktien des Unternehens aus ganz anderen Gründen gekauft hat.

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auch Selbststtribution, selbstwertdienliche Attribution

 

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